Welche Unterschiede gibt es bei Skibrillen?

Verschneite Schneewelten und bestens präparierte Pisten laden Wintersportfreunde zum Skifahren ein. Hierfür bedarf es einer adäquaten Ausrüstung, um den Körper vor allerlei Gefahren auf der Skipiste zu schützen. Ein wesentlicher Equipment-Bestandteil ist die Skibrille. Skibrillen schützen die Augen vor gefährlicher UV-Strahlung und sorgen zudem für klare Sicht bei Wind und Wetter. Alpinisten, die sich eine Brille zulegen möchten, werden allerdings immer wieder vor die Frage gestellt, welche Unterschiede es zwischen den verschiedenen Skibrillen gibt. Dieser Artikel zielt darauf ab, diese Frage umfassend zu klären.

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Getönte Gläser für optimale Sicht

Eine Skibrille besteht aus einem großen Sichtfeld für beide Augen, sodass es im Gegensatz zu normalen Brillen nur ein Glas statt deren zwei gibt. Das Glas ist von einem gepolsterten Rahmen umfasst, der am Gesicht anliegt. Festen Halt gebietet ein flexibler Gurt, der längenverstellbar ist und am Skihelm mithilfe eines Clips befestigt wird.

Das dominierende Element von Skibrillen ist folglich das Glas, welches neben optischen Zwecken insbesondere technische Zwecke erfüllt. So sorgt es dafür, dass der Skifahrer beim Befahren der Pisten selbst bei widrigsten Bedingungen freie Sicht besitzt. Besonders bei nebligem, verschneitem oder verregnetem Wetter ist ein optimales Sichtfeld unabdingbar. Verschiedene Gläser eignen sich für unterschiedliche Wetterszenarien, weshalb zahlreiche Skibrillen ein Scheibenwechselsystem besitzen. Je nach Wetterlage können die Gläser ausgewechselt werden. Außerdem sind bei einigen Skibrillen die Scheiben entspiegelt, wohingegen sie es bei anderen Modellen nicht sind. Eine weitere Differenz besteht hinsichtlich der Bruch- und Stoßfestigkeit der Gläser. Bei einem Sturz, der selbst besten Skifahrern schnell einmal unterlaufen kann, sollte das Glas der Brille auf keinen Fall zersplittern. Andernfalls drohen schwere Verletzungen im Augenbereich. Ebenso wie bei Snowboardbrillen spielen letztlich auch modische Elemente eine Rolle, sodass das Glas möglichst sportlich geschnitten sein und eine ansprechende Farbe besitzen sollte.

Unter anderem wegen der Scheiben besitzt eine wertvolle Skibrille sowohl an den horizontalen als auch den vertikalen Enden Belüftungskanäle. Diese verhindern den Beschlag der Scheiben und damit die Sichteinschränkung bei der Abfahrt.

Unterschiedliche Größen für unterschiedliche Köpfe

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen einzelnen Brillen besteht hinsichtlich der Größe, denn sowohl Groß als auch Klein fahren liebend gerne Ski, sodass die Scheibe unterschiedlichen Kopfgrößen gerecht werden muss. Kleinere Skifahrer sollten kleinere Modelle wählen, damit die Brille fest am Kopf sitzen kann und nicht abrutscht. Des Weiteren existieren Sondermodelle für Brillenträger, die hinter den Scheiben und auch seitlich mehr Raum bieten, damit dort die Alltagsbrille Platz findet.

Wer häufig Ski fährt, legt gesteigerten Wert auf den Komfort. Diesen bescheren die Schaumstoffpolster am Rahmen, welche eng an der Haut anliegen sollten, um nervraubenden Scheibenbeschlag zu verhindern, gleichzeitig aber auch genügend Platz bieten sollten, damit es zu keinen Druckstellen kommt. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei der Nase. Besteht Druck auf die Nase, ist die Atmung behindert, was auf Dauer unangenehm und im drastischen Fall sogar gefährlich sein kann.

Wer Ski- oder Snowboardbrillen bei Markenherstellern wie beispielsweise Uvex oder Oakley sucht, dürfte fortan kaum mehr überrascht sein, dass die Hersteller die genannten Aspekte in den Vordergrund ihrer Produktpräsentationen stellen. Oakley und Co. bieten eine enorme Vielfalt an Skibrillen an, sodass jedermann fündig wird.

Neben einer idealen Scheibe, die für klare Sicht sorgt, sollten all jene, die gerne Ski fahren, bei der Skibrillenauswahl dementsprechend auf Belüftungskanäle, die passende Größe und den Tragekomfort des Modells achten, um letzten Endes eine für sie optimale Wahl zu treffen.