Der Clipmechanismus bei Skibrillen

Was bedeutet der Clipmechanismus bei Skibrillen?

Besonders in der schneereichen Winterzeit besorgen sich zahlreiche Alpinisten auf der ganzen Welt über das Internet oder im Fachhandel neues Material, mit dem sie in der anstehenden Wintersaison auf der Piste sicher und bequem unterwegs sein können. Zur Standardausrüstung zählen dabei Skibrillen. Die Auswahl an unterschiedlichen Skibrillen ist schier immens und für Neulinge schwierig zu überblicken. Dennoch müssen Alpinisten eine Auswahl treffen. Immer wieder stoßen Kaufinteressenten bei der Auseinandersetzung mit einzelnen Brillen auf den Begriff des Clipmechanismus. Doch was hat es mit diesem eigentlich auf sich? Dieser Artikel beleuchtet das Thema ausführlich und bietet eine umfangreiche Antwort auf die gestellte Frage.

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Verschiedene Brillengläser für jede Wetterlage

Sinn und Zweck von einer Skibrille ist es, dem Ski fahrenden Träger klare Sicht bei allen Wetterverhältnissen zu bescheren. Speziell getönte Skibrillengläser schaffen je nach den zurzeit vorherrschenden äußeren Bedingungen den optimalen Durchblick. Dabei wird bei klarem Sonnenschein idealerweise eine andere Glasscheibe benötigt als etwa bei verschneitem, regnerischem oder nebligem Wetter. Aus diesem Grund sind qualitativ hochwertige Brillen mit einem Clipmechanismus versehen. Dank diesem können die Brillengläser, neudeutsch als Clip bezeichnet, herausgenommen und durch andere ersetzt werden, die dann entsprechend der Bedingungen klarere Sicht bescheren.

Spezialanfertigungen für Brillen- und Kontaktlinsenträger

Ein weiterer Grund, weswegen sich das Auswechseln von Skibrillengläsern anbietet, ist das Ersetzen von Kontaktlinsen oder einer Brille während des Skifahrens. Alpinisten, die ungern eine Brille oder Kontaktlinsen unter einer Skibrille tragen, können sich für die Skibrille Gläser mit der eigenen Sehstärke anfertigen lassen. Mit normalen Brillen, gewöhnlichen Sportbrillen oder gar Sonnenbrillen mit der eigenen Sehstärke auf der Piste unterwegs zu sein, ist schlicht ungeeignet oder sogar gefährlich, da es auf der Piste spezieller Brillengläser bedarf, die das vom Schnee stark reflektierte UV-Licht abfangen. Andernfalls drohen beim Skifahren oder Snowboarden schwerwiegende Beschädigungen der Augen, die es verständlicherweise tunlichst zu vermeiden gilt.

Magnet- oder Steckmechanismus als Alternativen

Grundsätzlich existieren zwei unterschiedliche Varianten an Clipmechanismen. Bei der ersten Variante werden die Clips entweder seitlich, von oben oder von unten in einen am Rahmen dafür vorgesehenen Schlitz geschoben. Sobald sie eingerastet sind, kann die Brille problemlos aufgesetzt werden. Bei der zweiten Variante sorgt ein Magnetmechanismus für den Halt der Gläser an der angestammten Position. Wichtig ist, dass die Gläser eng an den Rahmen anschließen, da ansonsten Feuchtigkeit hinter das Glas dringt, was zu einem Beschlagen der Gläser führen kann.

Fazit: Mehrkosten zahlen sich aus

In preislicher Hinsicht bedeutet der Clipmechanismus natürlich einen Aufpreis gegenüber Standardmodellen mit fest montiertem Glas, die günstiger für den Massenmarkt produziert werden. Dennoch lohnt sich der Kauf für all jene, die aufgrund der oben genannten Gründe sinnvollerweise regelmäßig das Sichtfeld auswechseln. In allererster Linie sollten Brillenträger und Vielfahrer über einen Erwerb nachdenken.

Wer gerne und oft Ski fährt und zudem noch eine Sehschwäche besitzt, sollte sich dementsprechend ausgiebig mit dem Thema Clipmechanismus bei Skibrillen beschäftigen, ehe ein Kauf getätigt wird. Eine Brille, die es erlaubt, den Clip, also die Gläser, regelmäßig zu wechseln, verspricht bequemes Skifahren bei jeder Witterungsbedingung und verschafft zudem mehr Sicherheit beim Fahren.